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Wie im Paradies – der Gelmersee

Dieser See hat mich in seinen Bann gezogen. Der Gelmersee liegt mitten in der Schweiz bei Handegg. Er ist ein Stausee auf 1850m ü.M. und kann entweder über einen anspruchsvollen Wanderweg oder über die Gelmerbahn erreicht werden. Diese ist eine einzigartige Erfahrung für sich und wird in sozialen Netzwerken immer beliebter.

Das Abenteuer Gelmerbahn

Mit der Bahn geht es von der Station in 1400m Höhe auf die Seehöhe von knappen 1850m. Die Fahrt dauert 15 Minuten bei einer maximalen Steigung von 106 %. Man hat das Gefühl über die Brüstung hinab in die Tiefe zu fallen, da der Wagon nur ein kleines Regendach besaß. Nichts für Menschen mit Höhenangst. Für mich also genau das Richtige.

Der Adrenalinkick zahlte sich aus: Schon während der Fahrt blickte man auf gigantische Bergformationen. Was mich ein paar Meter weiter erwartete, hätte ich mir nie erträumen können.

Gelmersee – die wahre Schönheit der Schweiz

In der Schweiz gibt es zahllose Bergseen. Doch trotz Oeschinensee und Blausee ist der Gelmersee mein Lieblingssee, der aus allen anderen heraussticht. Dort macht es einfach der perfekte Mix aus scheinbar unberührter Natur, die Schönheit der Alpenwelt, die einzigartige Farbe des Wassers und die wenigen Menschen, die den See erkunden.

Man findet dort vor allem Fotografen und Wanderer. Für sie ist dieser Ort das reinste Paradies. Inmitten von schneebedeckten Bergspitzen, türkisem Wasser und bunter Blütenpracht lässt es sich doch am besten entspannen. Auf dem etwa 2 Stunden langen Rundweg ging ich unter Felsen hindurch, über Wiesen hinweg und direkt am Wasser entlang. Hinter jeder Ecke kam ich wieder ins Staunen. Vor allem den tosenden Wasserfall am östlichen Ende des Sees hatte ich nicht erwartet. Wie laut Wasser nur sein kann! Dort ergriff ich sofort die Gelegenheit, das klare Gletscherwasser zu kosten. Der Geschmack ist nicht mit dem Wasser zu vergleichen, das wir tagtäglich trinken. Es schmeckt nach reinster Natur.

Der Wanderweg führte auf und ab, in der Sonne und im Schatten, durch Wasser und auf Stein. Ein wahres Abenteuer, das ich immer vor Augen sehen werde.

Der See bleibt noch einigermaßen vor dem großen Touristenstrom verschont – bis jetzt. Denn auch die Betreiber der Attraktionen möchten natürlich mehr Menschen anlocken. Als ich im Juli 2019 das zweite Mal dort war, habe ich schon deutlich mehr Touristen getroffen als noch beim ersten Mal.

Es lohnt sich also wirklich, den See zeitnah zu besuchen um die Ruhe und Einzigartigkeit noch so zu erleben, wie ich es erlebt habe.

 

 

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